Mai 2018
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Mo, 28.05.18 - 00:00 Uhr
Diözesanenfrauenwallfahrt
Sa, 02.06.18 - 11:00 Uhr
Kleidersammlung
Mi, 13.06.18 - 19:30 Uhr
Vorstandssitzung
Do, 21.06.18 - 18:00 Uhr
Radtouren-Treff
Sa, 07.07.18 - 11:00 Uhr
Kleidersammlung
Mi, 11.07.18 - 19:30 Uhr
Vorstandssitzung
Fr, 13.07.18 - 00:00 Uhr
Väter zelten mit Kindern

Senioren bedanken sich für Spende

Kolpingsfamilie Epe unterstützt soziale Projekte vor Ort.

Jeden Donnerstagnachmittag treffen sich Senioren und ihre Angehörigen nach einem gemeinsamen Gottesdienst zu Livemusik im Café des St. Agatha-Domizils. Mit Saxophoneinlagen und Gesang unterhält Heimleiter Friedhelm Harmeling sein Publikum. Besonders beliebt sind Oldies und Evergreens der vergangenen 60 Jahre. Über 80 Interessierte nehmen an diesem Angebot teil. Das erfordert eine entsprechende Übertragungstechnik. Die ist mittlerweile in die Jahre gekommen

und muss dringend erneuert werden. Umso mehr freuen sich die Bewohner des Eper Seniorenheimes über eine Spende von 1000,- Euro von der Kolpingsfamilie Epe. Mit einer Einladung zum Gottesdienst und einem Schlagernachmittag bedankte sich jetzt die Hausgemeinschaft bei den Spendern.

Georg Kock, Pressewart der Kolpingsfamilie Epe, erläuterte den Gästen, dass die Mittel für die Spende aus den Erlösen der Kleidersammlung stammen. Der Verband hat drei Sammelcontainer in Epe (Ecke Laurenzstrasse/Gildehauser Damm, Vennstrasse und Schelverweg/Gartenland Schmitz) stationiert. Wöchentlich leert ein Team von neun Kolpingbrüdern die Container und verbringt den Inhalt in eine Lagerhalle der ehemaligen Germania Fabrik. Außerdem besteht jeden 1. Samstag im Monat die Möglichkeit Textilien und Schuhe direkt an der Germaniahalle abzugeben. Mehrmals im Jahr werden die Textilien dann von einer Firma per LKW abgeholt und der weiteren Verwendung zugeführt. Abgerechnet wird nach Gewicht. Die Erlöse der Initiative werden ausschließlich sozialen Projekten in Epe und Gronau zugeführt.

Dazu zählen Kindertagesstätten, Seniorenheime ebenso wie die Tafel und Diakonie. So konnten in diesem Jahr auch bereits das St. Antonius-Stift in Gronau und der Eper Dorotheenhof bei besonderen Projekten unterstützt werden.

„Soziale Unterstützung lebt vom Geben und Nehmen“, sind sich Harmeling und Kock einig. Schließlich gehe es nicht nur um Geld, sondern um praktizierte Solidarität und Begegnung. Im August unternehmen die Altenhilfeeinrichtungen der St. Antonius- Hospital Gronau GmbH einen Ausflug mit den Senioren der Kolpingsfamilie Epe und bei Gelegenheit kommt die Kolpinggemeinde dann auch sicherlich in den Genuss einer Schlagerparty mit der neuen Musikanlage.

Foto: KF Epe

Foto v. L. Friedhelm Harmeling (Hausleiter), Christel Feldmann,

Bärbel Schnieders,Georg Kock und Martin Schwarzer (Kolpingsfamilie Epe).

Die Kolpingsfamilie Epe beteiligt sich an Zukunftsprozess des Kolpingwer


In Coesfeld bei Münster haben am letzten Samstag rund 130 Teilnehmende eines Regionalforums über die Neuausrichtung und Öffnung des Kolpingwerkes Deutschland diskutiert. Auch die Kolpingsfamilie Epe war mit drei Delegierten vertreten. „Der hohe Beteiligungsgrad freut mich sehr. Es war definitiv ein gewinnbringender Tag mit vielen tollen Impulsen“, resümierte Magdalene Rösner aus Epe.

Mit den bundesweit stattfindenden Regionalforen hat der 1850 gegründete Sozialverband ein interaktives Format entwickelt. Es ermöglicht allen interessierten Mitgliedern, im Rahmen eines vom Bundesvorstand angestoßenen Zukunftsprozesses zu Wort zu kommen. Die Veranstaltungen leiten dabei die zweite Phase des Erneuerungsprozesses „Kolping Upgrade... unser Weg in die Zukunft“ ein, der bereits im vergangenen Jahr mit einer Mitgliederumfrage gestartet war. Eine konkrete Marschrichtung für die zukünftige Verbandsentwicklung soll dann im Jahr 2020 durch die Bundesversammlung beschlossen werden.

Die ersten zehn von insgesamt 20 Regionalforen haben bereits tolle Ergebnisse geliefert. Auch in Coesfeld brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Erfahrungen und persönliche Meinungen unter reger Beteiligung in die Diskussion mit ein.

Hohe Beteiligung und Mut zur Veränderung

Um den gemeinsamen Austausch zu fördern, kamen während des Regionalforums vielfältige Methoden zum Einsatz: Während Einzelreflexionen konzentriert abliefen, wurde im Zuge von Gruppenarbeiten lebhaft diskutiert und meinungsfreudig auf Plakatwänden argumentiert. Nachdem einige Personen nach eigener Aussage eher skeptisch angereist waren, konnten so alle Teilnehmenden aktiv mitwirken und voller Begeisterung die Rückreise antreten. „Mir ist heute zum ersten Mal klargeworden, dass ich stolz bin, bei Kolping zu sein“, so ein Teilnehmer. Eine andere Stimme: „Wir konnten mitarbeiten, und nicht alles wurde – wie oft üblich – vorgesetzt.“

Einig waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Regionalforen dabei vor allem in einem Punkt: Auch wenn es Mut zu notwendigen Veränderungen braucht, wird das Kolpingwerk weiterhin Gesellschaft und Kirche aktiv mitgestalten. Der Zukunftsprozess wird gelingen, denn: „Kolping lebt!“